Mein erstes Interview über das Expatleben

InterviewInterview

31. Blog am 16. Juli 2020

Zwei Monate ist nun mein letzter Blogbeitrag her. Time flies. Zu schreiben hätte ich viel, aber die Muße und die Kraft fehlt, einen schönen Beitrag zu schreiben. Vielleicht habe ich mir auch in den letzten Wochen die Zeit nicht nehmen wollen, um über meine Situation zu berichten. Es ist und bleibt eine wirklich schwierige Zeit für mich und für meine Familie.

Ein paar Fakten

Ein paar Fakten gebe ich Euch dennoch bevor ich über etwas Schönes berichte.

  • wir sind alle gesund !
  • ich bin immer noch in Deutschland
  • China hat die Grenzen immer noch geschlossen
  • mein Visum ist ungültig
  • ein Zurück ist in weite Ferne gerückt
  • mein Mann ist 9000 km von mir weg – ein Wiedersehen ungewiss
  • für unsere Söhne ist das Abenteuer Shanghai beendet – sie bleiben in Europa.
  • China wird zunehmend kompliziert.
  • Ab September bin ich allein.
  • Shanghai is calling … aber ich komme nicht hin.

Aber nun das Schöne:

Vor einigen Wochen habe ich über die WELTFRAUEN Facebook Gruppe Stephanie Cook kennengelernt. Sie ist auch eine Expatfrau und lebt mit ihrem britischen Mann und zwei Töchtern in den USA. Stephanie schreibt nicht nur über das Expatleben, sondern hat vor einiger Zeit eine Podcast Serie begonnen. Sie interviewt Expats über ihr Leben in der Ferne aber auch über das Zurückkommen in die Heimat.

Stephanie hat mich um ein Interview gebeten. Neugierig habe ich zugesagt! Das Interview lief locker flockig über Zoom und wir haben viele Gemeinsamkeiten entdeckt.

Stephanie beeindruckt mich. Ich war sehr gerne ihre Interviewpartnerin und wenn die Zeit für ein Podcast nicht begrenzt wäre, würden wir sicherlich immer noch quatschen.

Hier geht es zum Podcast:

Stephanie Cook von Transcontinental Overload

Ja, es ist lang, aber Expatgeschichten sind auch nicht mal eben erzählt.

Auf ihrer Webseite www.transcontinentaloverload.com könnt ihr noch viele weitere Podcasts hören. Seit Kurzem hat sie auch eine Deutsche Ecke.

Für heute soll es das von mir sein.

Manchmal wünsche ich mir einen Reset Knopf und ich würde ihn zurückdatieren auf den 1. Februar 2020 – den Tag, an dem ich aus Thailand nach Deutschland vor dem Coronavirus geflohen bin und ich damals nicht in den kühnsten Träumen damit gerechnet habe, dass ich am 17. Juli 2020 immer noch in Deutschland hänge. Ich wäre viel lieber zurück nach Shanghai geflogen mit Mann und den Söhnen und wir würden das Expatleben in China in vollen Zügen leben und uns über den Besuch der beiden großen Kinder freuen.

Bleibt gesund!

Luise

Falls ihr meinem Blog folgen wollt dann meldet euch gleich an. Ich würde mich freuen.

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